Abschlussplenum: Vitalisierung der Parteiendemokratie

Zum Abschluss des NRW Forums führen Politiker und Wissenschaftler die praktische und die theoretische Perspektive zusammen. In der Abschlussrunde sitzen Franz Müntefering, Ton Nijhuis, Warnfried Dettling und Fleur de Beaufort auf dem Podium. Hans Wupper und Julitta Münch übernehmen die Moderation. Wir bloggen live aus der Veranstaltung...
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Slideshows: Gäste, Gesten und Gesichter

Zwei erste Flickr-Slideshows mit Impressionen vom ersten "NRW-Forum Zukunft Demokratie" in Düsseldorf:
1. Vom Beginn bis zum Imbiss





2. Interview mit Franz Müntefering

Panel 2: Welche Schwächen der etablierten Parteien nutzen die Populisten?

Neu, Cuperus, Nijhuis (v.l.)
Im Panel 2 des "NRW-Forum: Zukunft" referierten und diskutierten Frau Dr. Viola Neu und René Cuperus über die Herausforderungen an die Demokratie durch Populismus. Die Moderation hat Prof. Dr. Ton Nijhuis übernommen. Wir haben live von der Veranstaltung gebloggt:

Nijhuis: "Nicht die Frage, 'was macht populistische Parteien aus' wird hier gestellt, vielmehr soll versucht werden zu beantworten, was eigentlich populistische Wähler ausmacht. Und wieso sind etablierte Parteien nicht in der Lage die Wünsche von 'Populistenwählern' zu bearbeiten?"...
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Panel 1: Was begründet die schwindende Orientierungsfunktion der Volksparteien?

Auf dem NRW-Forum zum Thema "Zukunft Demokratie - Wandel der Parteiendemokratie und Populismus" wird im Panel 1 die schwindende Orientierungs-funktion der Volksparteien diskutiert. Als Referenten stehen Prof. Thomas Poguntke (Universität Düsseldorf) und Prof. Paul Dekker (Universität Tilburg) zur Verfügung. Wir bloggen live aus dem Veranstaltungssaal...
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NRW Forum Zukunft Demokratie - Wandel der Parteiendemokratie und Populismus

In wenigen Minuten beginnt das 'NRW Forum: Zukunft Demokratie' in der Villa Horion in Düsseldorf. Den ganzen Tag über werden wir Sie mit aktuellen Informationen und den zentralen Thesen der Referenten versorgen.
Die ersten Impulsreferate werden von Prof. Dr. Michael Vester von der Leibnitz Universität Hannover und von Prof. Dr. Paul Schnabel,  Direktor des Sociaal en Cultureel Planbureau, Den Haag, gehalten.

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„Der letzte und härteste Test bleiben die Wahlen“

Thomas Poguntke
Beim morgigen 'NRW Forum: Zukunft Demokratie' wird Professor Thomas Poguntke im Panel 1 zum Thema "Was begründet die schwindende Orientierungs-funktion der Volksparteien?" referieren. Poguntke ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt ''vergleichende politische Systemforschung und Parteienforschung'. Sein Lebenslauf liest sich europäisch: Studiert in Stuttgart und London, promoviert in Florenz, habilitiert in Mannheim, danach sechs Jahre an zwei britischen Universitäten tätig. Über den Umweg Bochum ist er nach Düsseldorf gekommen, und ist dort Professor für vergleichende Politikwissenschaft sowie Leiter des Instituts für Parteienforschung (PRuF).

In diesem Interview spricht Thomas Poguntke über die deutsche Demokratie, Tempolimits, die Parteienland-schaft, Fitnessstudios und die 10%-Welle, auf der die Piraten momentan schwimmen...

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"Populismus ist die Rache an unserer Demokratie"


René Cuperus ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter  bei der "Wiardi Beckman Stichting" und im wissenschaftlichen Büros der Pvda, der niederländischen Sozialdemokraten in Den Haag. Er nimmt als Diskutant am Panel 2 teil, auf dem sich über die Frage 'Welche Schwächen der etablierten Parteien nutzen die Populisten?' ausgetauscht wird. Wir haben René Cuperus telefonisch zum Thema befragt: 

Herr Cuperus, was sind Ihrer Meinung nach die drei größten Schwächen der etablierten Parteien? 
"Das ist eine wichtige Frage zu Anfang, weil ich der Meinung bin, dass das Phänomen Populismus, das man in fast allen europäischen Ländern antrifft, ein Produkt ist von den Schwächen oder Defiziten der ehemaligen Volksparteien der Mitte. Ich denke die erste Schwäche ist, dass die etablierten Parteien – oder die ‚Parteien der breiten Mitte‘ – keine Sicherheit mehr produzieren. Die Parteien haben einfach die Fähigkeit verloren, dieses Gefühl der Bevölkerung zu vermitteln...

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